Zollingerhalle aus Oschersleben

Der imposante Bau wurde 1931 im sachsen-anhaltischen Oschersleben errichtet. Ursprünglich diente er den Besitzern einer nahegelegenen Süßwarenfabrik als Reithalle. Als besonderes architektonisches Merkmal sticht das nach dem Architekten Friedrich Zollinger (1880–1945) benannte Zollingerdach hervor. Hierbei handelt es sich um eine freitragende Holzkonstruktion aus Lamellen, die große Spannweiten mit vergleichsweise wenig Material ermöglicht. Im Jahr 2024 baute der Museumsförderverein die Halle mit einer Grundfläche von 35 × 17 Metern sorgfältig ab. Künftig wird sie im LVR-Freilichtmuseum Lindlar als Ausstellungsgebäude einen neuen Standort finden.